Da Wanderfalken bei uns Felsenbrüter sind, können die Brutnischen an den Felsen leicht entdeckt werden.
Nachstellungen durch Personen, die an Wanderfalkeneiern bzw. jungen Wanderfalken ein Interesse haben, sowie Störungen durch nicht informierte Kletterer und Wanderer machen es notwendig, die Brutplätze während der Brutperiode im Blick zu behalten. Der Arbeitskreis führt deshalb in der Zeit zwischen Mitte März und Mitte Juni ein Monitoring der Felsbrutplätze durch, verbunden mit einer jährlichen Bestandserhebung.
Aufgaben im Monitoring
- Kontrolle der Brutfelsen – Beobachtung der bekannten und potenziellen Brutplätze, ausgehend von der Erfassung der Herbstbalz im Vorjahr
- Aufklärung vor Ort – Kletterer, Wanderer und andere Personen auf die gesperrten Felsen aufmerksam machen, bei Nichtbeachten Polizei, Förster oder Landespflegebehörden verständigen
- Meldung und Erfassung von Bruten – systematische Meldung aller festgestellten Bruten und ihres Verlaufs, einschließlich Bruterfolg und Störungen
- Bestandserhebung – Erfassung von Brutpaaren, Bruterfolg und ausgeflogenen Jungvögeln als Grundlage für die Brutstatistik und die Jahresberichte
Zur Beobachtung stehen Spektive mit Stativ zur Verfügung. Die Ergebnisse fließen auch in die Arbeit der Fachgruppe Vogelschutz im AK Klettern und Naturschutz ein, etwa bei der Festlegung und Aufhebung von Felssperrungen.
Kosten
Diese Arbeit kostet auch Geld. Wenn Sie den Wanderfalkenschutz unterstützen wollen, sind Ihre Spenden herzlich willkommen!
Der NABU Rheinland-Pfalz e.V. ist ein anerkannter Naturschutzverband nach § 29 Bundesnaturschutzgesetz. Spenden und Beiträge sind steuerlich absetzbar.
